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Sphinx 2
Es wurde eine Materialanalyse beim Deutschen Bergbau-Museum, Fachbereich Denkmalschutz und Materialkunde in Auftrag gegeben, zwecks Materialbestimmung mit dem Ergebnis, das es sich um einen Knollenkalk, aus der Nähe des Königsees/Berchtesgaden handelt. Dieser Buntkalk, der sogn. Kälbersteiner Ziller Marmor, wurde von uns in einem Steinbruch bei Berchtesgaden ausfindig gemacht und bestellt.

Die Steinblöcke für die Kopien hatten die Maße von 140 cm in der Länge, 44,5 cm in der Breite und 68 cm in der Höhe - nun fingen die Problemean: Dieses Natursteinmaterial ist sehr schwer in einer Schichthöhe von 68 cm zu bekommen und es waren lagermäßig keine 2 Steinblöcke von den benötigten Ausmaßen vorhanden und in den Steinbrüchen lag noch meterhoch der Schnee und Material konnte nicht gebrochen werden!

So mussten wir warten bis der Schnee im Frühjahr abtaute und den Fels freigab. Es war ein banges Warten, zwischenzeitlich hatten wir in unserer Werkstatt die geborgenen Fragmente, wie z.B. den Kopf, auf dem Sphingenrumpf aufgesetzt und befestigt, die Fehlstellen mit Modellgips anmodelliert und ergänzt. Somit waren die „Modelle“ für das Kopieren fertig. Anfang April war es dann soweit - der Schnee taute auch in den höheren Lagen, wo der Steinbruch lag,

es wurden 2 brauchbare Blöcke des benötigten Materials gefunden, gebrochen und auf das geforderte Maß gesägt. Mitte Mai 2004 war das Material bei uns in der Werkstatt eingetroffen  und wir könnten mit dem „Kopieren“ beginnen.
Die Arbeiten dauerten mit kleinen Unterbrechnungen ca. 1 1/2 Jahre, im November 2005 wurden die Sphingen wieder auf die vorhandenen Sockel  gesetzt.

Fertige Kopie der Sphinx 2

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